
aus und vorbei
musik: uwe ducke
text: beate oberlein
der seewind bläst mir ins gesicht
ich spür ihn nicht
eiskristalle fall'n auf asphalt
mir ist nicht kalt
das schwere himmelgrau erdrückt mich
ich reiße löcher in das wasserblau
und seh die fische spurlos ziehn
ich würd so gern mit ihnen gehen
aus und vorbei, aus und vorbei,
aus und vorbei, allein aber frei
der mann im ohr gibt keine ruh
ich hör nicht zu
die geister tanzen wild herum
ich mach sie stumm
die farblose zeit, ich lösch sie aus
dunkle schatten ziehen von mir weit
es ist aus, aus und vorbei
und meine seele ist endlich frei
aus und vorbei, aus und vorbei
aus und vorbei, allein aber frei
zeig mir den weg
musik: uwe ducke
text: trixi gerecke
gib mir die zeit zu wissen, wo ich steh
gib mir den mut, um mich umzudrehn
gib mir mehr verstand, um zu verstehn
wo soll ich hin gehn, wohin kann ich fliehn
gib mir die kraft über den dingen zu stehn
gib mir mehr wärme, um zu überleben
gib mir die sinnlichkeit, die lügen zu spürn
die mich begleiten, die mich verführn
zeig mir den weg, wohin soll ich gehen
zeig mir den weg, wohin soll ich gehen
zeig mir den weg, wohin kann ich fliehn
gib mir die freiheit so zusein wie ich bin
gib mir mehr liebe, um die wut zu verliern
gib mir dein wort, dass ich luft holen kann
um aufrecht zu gehn, irgendwann
zeig mir den weg...
ladykiller
musik: uwe ducke
text: beate oberlein
hundert weiber hast du gerissen
nackte leiber suhlten sich in deinen kissen
schwarz, rot, blond, braun
du hast sie alle umgehaun
hast dich abgeschunden
doch die eine nicht gefunden
tausend mal bist du abgetaucht
tausend zigaretten hast du danach geraucht
da, so, hier, dort
hast es getan an jedem Ort
verrenkt,verdreht, mit Quälerei
doch die eine war nicht dabei
ladykiller ,ladykiller, du musst ein ladykiller sein
zarte seelen hast du berührt
doch der teufel in dir hat dich wieder verführt
wer hätte gedacht
dass du heimlich weinst so manche nacht
hast den herrgott angefleht
dass die eine endlich vor dir steht
ladykiller
wärst so gern nicht mehr allein
du willst kein Ladykiller sein
ladykiller
das paar
musik: uwe ducke
text: trixi gerecke
du siehst mich an, und siehst mich nicht
du fasst mich an, und berührst mich nicht
du küsst mich hungrig, und liebst mich nicht
du verlierst den verstand, und verstehst es nicht
tag für tag , wir sind ein paar
nacht für nacht, so wunderbar
ich erzähl von mir, und sage kein wort
ich reich dir die hand, und bin schon lange fort
ich öffne dir mein herz, doch halt die türen zu
erleide den schmerz, ein ende ist tabu
tag für tag, wir sind ein paar
nacht für nacht, so wunderbar
wir sind schon lang ein paar und kennen uns nicht
die zeiten sind so fahl, doch das stört uns nicht
wir wollen es nicht anders, oder trauen uns nicht
was haben wir zu verlieren
doch nur du mich und ich dich
tag für tag, wir sind ein paar
nacht für nacht, so wunderbar
worte
musik: uwe ducke
text: beate oberlein
deine worte war'n wie balsam
federleicht auf meiner haut
wie ein warmer sommerwind
als der tag der nacht entrinnt
hab ich dir vertraut
ohne ein wort
gingst du am nächsten morgen fort
jetzt sind deine worte wie degen
bohr'n sich tief in meine haut
wie ein eisig kalter wind
als die nacht dem tag entrinnt
hab ich dir vertraut
ohne ein wort gingst du am nächsten morgen fort
lebenstrip
musik: uwe ducke
text: trixi gerecke
jeden tag `nen lebenstrip
allein oder zu zweit
tanze bis zum morgengraun
singe schief dein' lieblingssong
spiel die musik, die dich berauscht
träume deine träume endlich aus
mach es im gras, solange es noch grünt
frau oder mann, zeig dich wie du fühlst
kauf dir was himmlisches, das dich anmacht
oder was kitschiges, worüber du nur lachst
lebe dein leben bis unter die haut
fang den regen, schrei die lust aus dir heraus
spür den hauch der dir fremd oder vertraut
lebe dein leben bis unter die haut
jeden tag `nen lebenstrip
allein oder zu zweit
halt fest den wilden durst
der dich befreit
riskier den weg, an den du glaubst
träume deine träume endlich aus
lebe dein leben .......
du
musik: uwe ducke
text: trixi gerecke
ich will dir doch nur zeigen, wie ich mich fühl
will dir doch nur sagen, dass ich den halt verlier
dir meine träume erzähln, du sollst sie mit erleben
dir meine sehnsucht beichten, dein-mein herz vergleichen
du weißt nicht was du für mich bist
du merkst es nicht
will dir meine sinne leihn, dass du spürst, was ich mein
deine augen schließen, die phantasien fließen
das kribbeln in den beinen, sollst du mit erleiden
will deinen punkt berührn, dass die zweifel erfriern
du weißt nicht was du für mich bist
du merkst es nicht
umarm mich, berühr mich, verführ mich
du weißt nicht was du für mich bist
du merkst es nicht
für dich
musik: uwe ducke
text: beate oberlein
wär ich auch blind
es würde gehn
unter allen menschen der welt
würd' ich dich sehn
und du
was ist mit dir
und du
siehst du auch zu mir ?
und wär ich auch taub
ich könnte schwörn
unter allen stimmen der welt
würd' ich dich hörn
und du
ich frage dich
und du
hörst du auch mich ?
und wär ich auch stumm
es wird so sein
mit aller kraft der welt
würd' ich nach dir schrein
und du
was ist mit dir
und du
rufst du auch nach mir ?
mein gott
musik: uwe ducke
text: beate oberlein
ich hab ihm all meinen glauben geschenkt
all meine lüste in demut ertränkt
bin mit ihm übers wasser gegangen
hab mich im rosenkranz verfangen
hab stoßgebete gen himmel geschickt
bin an geboten fast erstickt
mein gott
ich hab ihn landauf und landab gesucht
leise gerufen und lauthals verflucht
ich hab mich vor hohlen göttern verneigt
mit dem finger auf sie gezeigt
so manches himmlische ritual
war nichts als reine seelenqual
mein gott
ich hab's probiert mit buße und beten
habe ihn auch mit füßen getreten
hab ihn heimlich im dunkeln angefleht
wo ich auch hinkam, er kam zu spät
da hab ihn in die hölle gejagt
und auf ihn zu pfeifen gewagt
mein gott. hör mir zu.
ich weiß es. ich bin du.
mein gott. glaube mir.
das paradies ist jetzt und hier.
ende und anfang
musik / text: trixi gerecke
der himmel ist mit watte umhüllt
ich fliege dir entgegen, will dich noch mal erleben
greif deine hand so sanft wie ich kann
du drückst mich ganz fest, so wie ich`s von dir kenn
wir fliegen über die wiesen und suchen uns ein land
wo deine lieblingsblumen blühn
und das ende ist der anfang
frei wie ein vogel siehst du mich an
wir gleiten über`s weite meer, die reise ist so schwer
du legst dein gemüt auf meine flügel sanft
dass ich die reise übersteh und zur landung ansetzen kann
an einem ort gelandet, unser paradies
dein mund setzt zum lächeln an , meine tränen ich schnell weg wisch
leise gleitest du an meiner stirn entlang und flüsterst mir zu
wir sehn uns irgendwann
vier uhr früh, ein wunderschöner traum
deine Liebe lebt in mir, macht mich stark für zeit und raum
mit fragendem blick seh ich dich vor mir stehn
ich flüstere dir zu, ich werd weiter leben
ich fliege über die wiesen und suche mir ein land
wo meine lieblingsblumen blühn
ich denk an dich und fang neu an